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Telefoniefunktionen

In diesem Abschnitt werden Details der Funktionen erklärt, die mit IP Office Manager für ein IP Office Basic Edition - Quick Mode-System konfiguriert werden können. Hierbei handelt es sich um einen Betriebsmodus von IP Office, in dem bis zu 32 analoge Amtsleitungen und 100 Benutzer unterstützt werden (100 bei einer 3-stelligen Telefonübersicht, 48 bei einer 2-stelligen Telefonübersicht).

Es ist der Standardmodus einer IP500 V2-Steuereinheit, die über eine neue IP Office A-Law- oder IP Office U-Law-SD-Karte verfügt. Darüber hinaus werden auch analoge Amtsleitungen, SIP-Leitungen und digitale Leitungen (BRI oder PRI) unterstützt.

IP Office Basic Edition - Quick-Modus selbst kann in einem von zwei Systemmodi betrieben werden: als Tastensystem oder PBX-System. Systeme mit einer Mu-Law SD-Karte verwenden standardmäßig den Tastensystembetrieb, bei einer A-Law SD-Karte wird der PBX-Systembetrieb verwendet. Diese Einstellung kann jedoch bei Bedarf in der Systemkonfiguration geändert werden.

Systeme im IP Office Basic Edition - Quick-Modus-Modus können bei Bedarf in den Standard-Modus von IP Office umgeschaltet werden. Wählen Sie dazu in IP Office Manager Datei | Erweitert | In Standardmodus wechseln.

Unterstützte Telefone

Die folgenden Telefone werden von den IP Office Basic Edition - Quick Mode-Systemen unterstützt, auf denen die IP Office Version 11.1-Software ausgeführt wird.

Avaya Digital Stations
Diese Telefone verwenden Digital Station (DS)-Ports von IP500-Basiskarten (DS8 und Combo DS6-P2). Sie können auch die von den externen Erweiterungsmodulen Digital Station 16 und Digital Station 30 bereitgestellten DS-Ports verwenden.
Avaya 1400-Serie: 1403, 1408 und 1416.
Avaya 9500-Serie: 9504 und 9508.
Avaya TCM Digital Stations
Diese Telefone verwenden die von der IP500 TCM8-Basiskarte oder von den externen Erweiterungsmodulen DS16A/DS30A bereitgestellten Ports.
Avaya M-Serie: MT7100, MT7100N, MT7208, MT7208N, M7310, M7310N, M7324 und M7324N.
Avaya T-Serie: T7000, T7100, T7208, T7316, T7316E.
Andere Telefone: Avaya Serien 4100, 7400 und Audiokonferenz-Systeme.
Durch das Hinzufügen von Tastenmodulen für M7324- und T7316E-Telefone werden zusätzliche programmierbare Tasten unterstützt.
Avaya ETR-Telefone
Avaya ETR-Telefone (Enhanced Tip and Ring) werden von Avaya PARTNER ACS-Telefonsystemen und IP Office Basic Edition - Quick Mode-Systemen unterstützt. Bei IP Office-Systemen werden sie über die ETR-Ports der IP500 ETR6-Basiskarten angeschlossen.
ACS "Refreshed"-Serie: ETR6D, ETR18D, ETR34D.
ACS "Euro"-Serie: ETR6, ETR18, ETR18D, ETR34D.
Avaya DECT-Telefone: 3920.
Dieses DECT-Telefon besteht aus einer gekoppelten Basisstation und einem Mobilteil. Es stellt eine Verbindung zu Ports her, die von der IP500 ETR6-Basiskarte bereitgestellt werden. Nur in Nordamerika unterstützt.
Analoge Telefone
Das IP Office Basic Edition - Quick Mode-System unterstützt analoge DTMF-Telefone. Sie werden über PHONE-Erweiterungs-Ports der IP500-Basiskarten (Phone 2, Phone 8 und Combo DS6-P2) oder externe Erweiterungsmodule (Phone 16 und Phone 30) angeschlossen. Avaya kann nicht garantieren, dass auf einem IP Office Basic Edition - Quick Mode-System der Betrieb von bestimmten, nicht von Avaya kommenden, analogen Telefonen möglich ist. Auch analoge Telefone können an Ports auf der IP500 ETR6-Basiskarte angeschlossen werden.

 

IP500-Basiskarten

Die IP Office-Steuereinheit kann mit bis zu 4 IP500-Basiskarten ausgestattet werden. Jede Basiskarte kann mit einer IP500-Amtsleitungserweiterungskarte versehen werden. Die folgenden IP500-Basiskarten werden von IP Office Basic Edition - Quick Mode unterstützt:

Digital Station-Basiskarte: DS8
Dieser Basiskartentyp verfügt über 8 DS-Ports für den Anschluss von Avaya Digital Stations. Es werden maximal drei Karten unterstützt.
Basiskarten für analoge Nebenstelle: Phone 2, Phone 8.
Dieser Basiskartentyp verfügt über 2 bzw. 8 Ports für den Anschluss von analogen DTMF-Nebenstellentelefonen. Es werden maximal vier Karten unterstützt.
Kombinationsbasiskarte: Combo DS6-P2-VCM10-ATM4 und Combo DS6-P2-VCM10-BRI4.
Dieser Basiskartentyp verfügt über 6 DS-Ports für den Anschluss von Avaya Digital Stations und 2 PHONE-Ports für den Anschluss von analogen DTMF-Nebenstellentelefonen. Er bietet auch 10 Sprachkomprimierungskanäle (VCM, Voice Compression Channels) für den SIP-Amtsleitungsbetrieb. Die Karte steht in 2 Varianten zur Verfügung: eine verfügt standardmäßig über eine ATM4-Amtsleitungserweiterungskarte, die andere über eine BRI4-Amtsleitungserweiterungskarte.  Es werden maximal zwei Karten unterstützt.
TCM-Basiskarte: TCM 8
Dieser Basiskartentyp verfügt über 8 TCM-Ports für den Anschluss von Avaya Nortel Digital Stations. Es werden maximal vier Karten unterstützt.

 

IP500-Amtsleitungserweiterungskarten

Jede IP500-Basiskarte, die von IP Office Basic Edition - Quick Mode unterstützt wird, kann mit einer IP500-Amtsleitungserweiterungkarte ausgestattet werden. (Bei IP500-Kombinationskarten ist die Amtsleitungserweiterungkarte bereits standardmäßig vorhanden und kann nicht gewechselt werden.)  Die folgenden IP500-Amtsleitungserweiterungskarten werden von IP Office Basic Edition - Quick Mode unterstützt. Hinweis: PRI- und BRI-Amtsleitungen werden nicht im selben System unterstützt.

Karte für analoge Amtsleitung: ATM 4 UNI
Dieser Amtsleitungserweiterungskartentyp ermöglicht es, dass die zugehörige Basiskarte bis zu 4 analoge Amtsleitungsverbindungen unterstützt.
ISDN BRI-Leitungskarten: BRI 4 UNI und BRI 8 UNI
Mit diesem Amtsleitungserweiterungskartentyp kann die zugehörige Basiskarte ISDN BRI-Leitungen unterstützen. Die Karte ist in Versionen mit 2 Amtsleitungen (4 Kanäle) und 4 Amtsleitungen (8 Kanäle) erhältlich. Dieser Kartentyp wird nicht in Nordamerika unterstützt. Das IP Office Basic Edition - Quick Mode-System kann nur eine ISDN-Amtsleitungskarte pro System unterstützen. Eine Kombination von Karten wird unterstützt, solange nicht mehr als zwölf Kanäle installiert sind.
ISDN PRI-Leitungskarte: PRI 1 UNI
Dieser Amtsleitungserweiterungskartentyp ermöglicht es, dass die zugehörige Basiskarte PRI-Leitungen unterstützt. Der Typ der PRI-Leitung (E1 PRI, US PRI oder T1) wird von der Länderkennung des Systems bestimmt. Beachten Sie, dass für die von der Karte unterstützten Kanäle Lizenzen in die Systemkonfiguration eingegeben werden müssen. Die Karte unterstützt nur 8 nicht lizenzierte Kanäle.

 

Externe Erweiterungsmodule

Das System kann durch Hinzufügen von bis zu 8 externen Erweiterungsmodulen erweitert werden, solange die Höchstzahl an unterstützten Nebenstellen und Amtsleitungen des Systems nicht überschritten wird.

Modul für analoge Amtsleitungen: ATM 16
Dieser externe Erweiterungsmodultyp unterstützt 16 analoge Amtsleitungen.
Digital Station-Module: DS16, DS16 V2, DS30, DS30 V2
Diese externen Erweiterungsmodultypen unterstützen 16 bzw. 30 DS-Ports für Avaya Digital Station-Telefone.
Erweiterte Digital Station-Module: DS16A, DS30A
Diese externen Erweiterungsmodultypen unterstützen 16 bzw. 30 Ports, die als TCM-Ports für den Anschluss von Avaya oder Avaya Nortel Digital Stations verwendet werden können.
Module für analoge Telefone: Phone 8, Phone 16, Phone 30
Diese externen Erweiterungsmodultypen unterstützen 16 oder 30 PHONE-Ports für den Anschluss von analogen DTMF-Nebenstellen.

 

Lizenzen

Für einige Funktionen des IP Office Basic Edition - Quick Mode-Betriebs sind Lizenzen erforderlich. Die Lizenzschlüssel werden in das System eingegeben und basieren auf der eindeutigen Funktionsschlüsselnummer der im System installierten SD-Karte und der zu aktivierenden Funktion.

Software-Upgrade-Lizenzen
Bestehende Systeme, die auf IP Office Version 7.0 aufgerüstet werden, benötigen eine Software-Upgrade-Lizenz.

Neue IP500 V2-Systeme
In den ersten 90 Tagen können für eine neue IP500 V2-Steuereinheit alle unterstützten IP Office-Versionen ohne Upgrade-Lizenz verwendet werden. Die höchste ausgeführte Version wird im Speicher des Systems (nicht auf der SD-Karte) gespeichert, und die Steuereinheit erhält dafür eine permanente Berechtigung. Nach 90 Tagen ist für das IP500 V2-System jedoch eine Upgrade-Lizenz erforderlich, wenn auf eine Softwareversion aktualisiert werden soll, die höher ist als alle Versionen, die während der ersten 90 Tage ausgeführt wurden.
icon_warning Warnhinweis
Systeme, die ohne die entsprechende Lizenz aktualisiert werden, zeigen "Keine Lizenz verfügbar" an und lassen keine Telefoniefunktionen zu.
SIP-Leitungskanallizenzen
Das System kann 3 SIP-Anrufe gleichzeitig ohne Lizenzen unterstützen. Für weitere gleichzeitige Anrufe, bis zu insgesamt 20, müssen der Konfiguration Lizenzen hinzugefügt werden.
VCM-Kanäle
Beachten Sie, dass das System für SIP-Anrufe auch VCM-Kanäle benötigt. Bei einem IP Office Basic Edition - Quick Mode-System werden diese durch Installation von IP500-Kombinationsbasiskarten bereitgestellt. Jede dieser Karten bietet 10 VCM-Kanäle.
IP500 PRI-Kanallizenzen
Die IP500 PRI 1-Leitungserweiterungskarte unterstützt eine Verwendung der ersten 8 Kanäle ohne Lizenz. Für weitere Kanäle müssen der Konfiguration Lizenzen hinzugefügt werden. Die maximale Anzahl an Kanälen ist von der aktuellen Einstellung Untergeordneter Leitungstyp der PRI-Leitung abhängig.
Zusätzliche Embedded Voicemail-Ports
Ohne weitere Lizenz unterstützt das vom System bereitgestellte Embedded Voicemail-System 2 gleichzeitige Verbindungen und 15 Stunden Speicher. Dies kann auf bis zu 6 Kanäle erweitert werden, indem Lizenzen hinzugefügt werden, mit denen jeweils zwei weitere Kanäle aktiviert werden. Ab IP Office Version 7.0 werden mit jeder Lizenz auch weitere 5 Stunden Speicher hinzugefügt.

 

 

 

© 2020 AVAYA
- Ausgabe 06.b.–
15:07, 22 July 2020
(telephony_features.htm)

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Zuletzt geändert: 07/07/2016