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Systemeinstellungen

Dieses Menü kann über die Seite System aufgerufen werden, indem Sie die Option Systemeinstellungen ändern auswählen.

Dieses Menü kann über die Liste Verwaltungsaufgaben geöffnet werden, indem Sie System wählen.

 

In diesem Fenster wird eine Zusammenfassung der auf dem Telefonsystem installierten Hardwarekomponenten angezeigt. Hier können Sie auch systemspezifische Einstellungen konfigurieren.

quick system setup

Installierte Hardware

In diesem Abschnitt wird eine Liste der Hardwarekomponenten (Steuereinheit und die Basiskarten) für auf dem Telefonsystem installierten Amtsleitungen und Nebenstellen angezeigt. Diese Werte dienen ausschließlich Informationszwecken und können nicht bearbeitet werden.

 

Systemparameter

Hier können Sie die folgenden Systemeinstellungen konfigurieren:

Systemname
Ein Name, anhand dessen das System identifiziert werden kann. Typische Namen für Konfigurationen sind entweder Standorte oder Firmennamen von Kunden. Für einige Funktionen ist es erforderlich, dass das System einen Namen hat. Die Groß- und Kleinschreibung in diesem Feld wird berücksichtigt. Verwenden Sie nicht die Zeichen <, >, |, \0, :, *, ?, . oder /.
Systemmodus:
IP Office Basic Edition - Quick Mode-Systeme können im Modus Tastensystem oder TK-Anlage betrieben werden. Weitere Informationen finden Sie unter Tastensystem oder PBX-System. Nach dem Ändern des Modus muss das IP Office-System neu gestartet werden, wobei die Tastenprogrammierung überschrieben wird.
Tastensystem
Mit der Einstellung Anzahl der Leitungen (siehe unten) werden die Leitungspräsentationstasten automatisch auf allen Nebenstellen mit programmierbaren Tasten zugewiesen. Benutzer sollten eine verfügbare Leitungspräsentationstaste auswählen, um externe Anrufe zu tätigen. Das Routing ausgehender Anrufe hängt davon ab, welche Leitungspräsentationstaste der Benutzer auswählt, um die Anwahl durchzuführen. Oder das Routing wird bestimmt durch die für den Benutzer gültige Einstellung Automatische Leitungswahl.
PBX-System
Die Leitungspräsentationen werden nicht automatisch zugewiesen. Mit der Einstellung Externe Leitung (siehe unten) wird die Vorwahl festgelegt, mit der ein externer Anruf gekennzeichnet wird, für den eine verfügbare Leitung belegt werden soll. Die Einstellungen Bearbeitung von ausgehenden Anrufen bestimmen, welche Leitungen für jeden ausgehenden Anruf verwendet werden. Leitungspräsentationstasten können auch weiterhin zum Tätigen und Beantworten von externen Anrufen konfiguriert werden.
Voicemail-Modus: Standard = Intuity-Modus. Softwareversion = 8.0+.
Bei Embedded Voicemail können Tastenfunktionen entweder im IP Office-Modus oder im Intuity-Modus verwendet werden, um auf Mailbox-Funktionen zuzugreifen. Endbenutzern sollte das entsprechende Mailbox-Benutzerhandbuch für den ausgewählten Modus zur Verfügung gestellt werden. Bei Systemen mit Versionen vor 8.0 wird nur der IP Office-Modus verwendet.
Gebietsschemen hinzufügen/anzeigen: Softwareversion = Ab Version 8.0.
Bei neuen IP500 V2 SD-Karten und bei mit IP Office Manager neu erstellten Karten werden standardmäßig die folgenden Sprachen-Sets für Embedded Voicemail auf die Karten übertragen. Mithilfe dieser Option wird die Liste der Sprachen angezeigt, die von IP Office Manager hochgeladen werden können. Bereits vorhandene bzw. nicht unterstützte Sprachen sind ausgegraut. Falls für das System, einen Benutzer, einen Funktionscode oder eine Route für eingehende Anrufe ein Gebietsschema (Ländereinstellung) ausgewählt ist, das auf der SD-Karte nicht vorhanden ist, zeigt IP Office Manager eine Fehlermeldung an. Dieser Befehl kann verwendet werden, um die Ansagen in der geforderten Sprache hochzuladen und den Fehler zu beheben
IP Office A-Law/Norstar SD-Karten: Britisches Englisch.
IP Office U-Law/PARTNER-SD-Karten: Amerikanisches Englisch
Land:
Mit dieser Option werden verschiedene länderspezifische Telefoneinstellungen durchgeführt. Dies bestimmt auch die Standardsprache (dargestellt in Klammern), die für die Telefonanzeigen und Voicemail-Ansagen verwendet wird. Wenn die Einstellung geändert wird, werden auch die Einstellungen aller Benutzer und Automatischer Assistenten entsprechend geändert. Die Systemsprache kann von der Ländereinstellung abweichen: Verwenden Sie dazu die unten stehende Einstellung Sprache.
Verfügbare Optionen: Ägypten, Anpassen, Argentinien, Australien, Bahrain, Belgien, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Hongkong, Indien, Island, Italien, Kanada, Katar, Korea, Kuwait, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Oman, Pakistan, Peru, Polen, Portugal, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Singapur, Südafrika, Spanien, Taiwan, Türkei, Ungarn, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten.
Wird Standard ausgewählt, stehen zusätzlich die folgenden Felder zur Verfügung:
Tonübersicht: Standard = Tonübersicht 1
Wählen Sie eine Tonübersicht aus, die für die verschiedenen Klingelsignale, wie Wählton und Rufton, verwendet wird.
CLI-Typ: Standard = FSK V23
Legen Sie die Methode zur Übergabe der Anrufer-ID-Informationen an analoge Nebenstellen fest. Verfügbare Optionen: DTMF, FSK Bell 202 oder FSK V23.
Besetzt-Ton gefunden: Standard = Aus
Aktivieren oder deaktivieren Sie die Verwendung der Besetzt-Ton-Erkennung zum Löschen von Anrufen.
! ACHTUNG
Nach dem Ändern der Systemsprache muss das System neu gestartet werden, wobei die Änderungen an das System zurückgesendet werden.
Für jeden Benutzer können die Spracheinstellungen über die Benutzereinstellung Sprache geändert werden. Dies wirkt sich auf die auf dem Telefon-Display und für Mailbox-Zugriffsansagen verwendete Sprache aus.
Die Systemspracheinstellung kann für jeden Automatischen Assistenten mit der Einstellung Sprache der einzelnen Automatischen Assistenten außer Kraft gesetzt werden.
IP-Adresse über DHCP-Server abrufen: Standard = Ein
Wenn diese Option ausgewählt wurde, übernimmt das Telefonsystem die Funktion eines DHCP-Clients, sodass beim Starten DHCP-Anforderungen gesendet werden, mit denen die IP-Adresse abgerufen wird. Wenn dies nicht ausgewählt wurde, verwendet das Telefonsystem die in den unten stehenden Feldern festgelegte IP-Adresse.
IP-Adresse: Standard = 192.168.42.1
Geben Sie die IP-Adresse ein, die vom Telefonsystem verwendet werden soll, wenn IP-Adresse über DHCP-Server abrufen nicht ausgewählt wurde.
Subnetzmaske: Standard = 255.255.255.0
Geben Sie die Subnetzmaske ein, die vom Telefonsystem verwendet werden soll, wenn IP-Adresse über DHCP-Server abrufen nicht ausgewählt wurde.
Standard-Gateway: Standard = 0.0.0.0
Geben Sie das Standard-Gateway ein, das vom Telefonsystem verwendet werden soll, wenn IP-Adresse über DHCP-Server abrufen nicht ausgewählt wurde.
Sommerzeitunterstützung: Standard = Ein.
Wenn dies ausgewählt ist, führt das Telefonsystem automatisch die Umstellung auf die Sommerzeit für die interne Uhr durch. Diese Funktion sollte nur bei Systemen in Nordamerika verwendet werden.
Sprache
Die Standardsystemsprache wird normalerweise über die Länderauswahl für das System (siehe oben) festgelegt. (Die Sprache wird in Klammern nach dem Ländernamen angezeigt.) Über dieses Feld können Sie jedoch die Systemsprache bei Bedarf ändern. Wenn diese Funktion verwendet wird, wird hiermit die für Voicemail-Ansagen und auf Telefon-Displays verwendete Sprache festgelegt. Die Spracheinstellungen können auch einzeln für jeden Benutzer und jeden Automatischen Assistenten-Dienst festgelegt werden.
Verfügbare Optionen: Arabisch, Dänisch, Deutsch, Englisch (GB), Englisch (USA), Finnisch, Französisch, Französisch (Kanada), Italienisch, Kantonesisch, Koreanisch, Mandarin, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Schwedisch, Spanisch, Spanisch (Argentinien), Spanisch (Lateinamerika), Spanisch (Mexiko).
Wenn das einem Upgrade unterzogene Set an Ansagen der ausgewählten Sprache auf dem System nicht zur Verfügung steht, zeigt IP Office Manager eine Warnmeldung an. Mit dem Befehl Gebietsschemen hinzufügen/anzeigen können Sie die Ansagen von IP Office Manager zum System hochladen.
Anzahl der Leitungen: Standard = 5 oder, sofern installiert, die Anzahl der analogen Amtsleitungen zum Zeitpunkt des ersten Systemstarts.
Diese Option ist nur für Systeme verfügbar, deren Systemmodus (siehe oben) auf Tastensystem festgelegt ist. Bei Telefonen mit programmierbaren Tasten können diese Tasten als Leitungspräsentationstasten konfiguriert werden, die jeweils mit einer bestimmten eingehenden Leitung übereinstimmen. Mit dieser Einstellung steuern Sie, wie viele Tasten auf jedem Benutzertelefon automatisch als Leitungspräsentationstasten zugewiesen werden. Die Zuordnung beginnt ab Taste 03 in der Reihenfolge der verfügbaren Leitungen.
! Warnung
Wenn dieser Wert geändert wird, werden alle bestehenden Leitungspräsentationstasten und Einstellungen für die automatische Leitungswahl außer Kraft gesetzt. Die bestehenden Funktionen von anderen programmierbaren Tasten werden ebenfalls außer Kraft gesetzt, wenn sie sich in dem gerade für Leitungen festgelegten Tastenbereich befinden.
Externe Leitung: Standard = Abhängig von der Systemländerkennung, siehe unten.
Diese Option ist nur für Systeme verfügbar, deren Systemmodus (siehe oben) auf PBX-System festgelegt ist. Hiermit wird die Ziffer festgelegt, mit der beim Wählen angegeben wird, dass es sich um einen externen Anruf handeln soll. Die Weiterleitung von zusätzlichen Ziffern wird dann über die Einstellungen Bearbeitung von ausgehenden Anrufen festgelegt.
9 (Vermittlung = 0)
Mit der Vorwahl 9 werden externe Anrufe signalisiert. Mit der Ziffer 0 werden Anrufe an die Vermittlernebenstelle (die erste Nebenstelle im System) geleitet. Dies ist die Standardeinstellung für Systeme, deren Einstellung Land auf Vereinigte Staaten von Amerika festgelegt ist.
Keine
Für externe Anrufe wird keine Vorwahl verwendet. Alle Wahlvorgänge, die nicht mit einer internen Telefonübersichtsnummer übereinstimmen, werden automatisch als externe Anrufe behandelt. Dies ist die Standardeinstellung für Systeme, deren Einstellung Land nicht auf Deutschland oder Vereinigte Staaten von Amerika festgelegt ist.
0 (Vermittlung = 9)
Mit der Vorwahl 0 werden externe Anrufe signalisiert. Mit der Ziffer 9 werden Anrufe an die Vermittlernebenstelle (die erste Nebenstelle im System) geleitet. Dies ist die Standardeinstellung für Systeme, deren Einstellung Land auf Deutschland festgelegt ist.
Systemkennwort: Standard = Leer. Bereich = 4 Ziffern.
Dies ist ein vierstelliger Code, mit dem der Zugriff auf einige Funktionen eingeschränkt wird. Sobald dieser Code gesetzt wurde, muss das Systemkennwort eingegeben werden, um die Telefonsperre, obligatorische Verrechnungscodes oder Sperrlisten oder Einschränkungen zum Tätigen von ausgehenden Anrufen während des Nachtbetriebs außer Kraft zu setzen. Das Systemkennwort wird auch angefordert, wenn ein Benutzer für das Telefonsystem den Nachtbetriebsmodus aktiviert oder deaktiviert oder versucht, auf die Notfall-Ansage-Einstellungen der Voicemail eines Automatischen Assistenten zuzugreifen.
Bei Telefonen der M-Serie und der T-Serie dient das System-Kennwort (sofern festgelegt) auch zur Kontrolle des Zugriffs auf die telefonbasierte Verwaltung, die von den ersten beiden Nebenstellen im System aus möglich ist.
Alle Anrufer-ID-Anrufe für Benutzer protokollieren: Standard = Nichts ausgewählt
Alle Nebenstellen verfügen über ein Protokoll der letzten 30 Anrufe (eingehende beantwortet und entgangene). Der Benutzer kann dieses Protokoll über die für das Anrufprotokoll festgelegte programmierte Taste oder ggf. über die Anrufprotokoll-Taste des Telefons aufrufen. Darüber hinaus können 3 Nebenstellen so konfiguriert werden, dass sie auf das Anrufprotokoll der letzten 400 Anrufe (eingehende beantwortet und entgangene) für das gesamte System zugreifen können. Mit diesen Feldern können Sie diese Benutzer auswählen. Nur Anrufe mit einer Anrufer-ID werden hier aufgenommen. Ein ! auf dem Telefon-Display gibt an, dass sich im Anrufprotokoll noch nicht angezeigte Anrufdetails befinden.
Nicht überwachtes Trennen von Amtsleitungen: Standard = Aus. Softwareversion = 8.0+
Bei analogen Amtsleitungen werden zahlreiche Methoden zur Leitungsüberwachung verwendet, um z. B. zu erkennen, wenn an der Gegenstelle die Amtsleitungsverbindung getrennt worden ist und so die Verbindung zum lokalen Endpunkt des Anrufs getrennt werden kann. Abhängig vom festgelegten Gebietsschema (Ländereinstellung) verwendet IP Office das "Abstand für Verbindungstrennung"-Signal oder Besetztzeichen-Erkennung. Diese Einstellung sollte nur aktiviert werden, wenn bekannt ist, dass die analogen Amtsleitungen weder die Signalisierung von "Abstand für Verbindungstrennung" noch zuverlässige Besetztzeichen bereitstellen. Wenn aktiviert:
Die Erkennung des "Abstand für Verbindungstrennung"-Signals ist ausgeschaltet. Die Besetztzeichen-Erkennung bleibt eingeschaltet.
Nicht überwachte Vermittlungen und Vermittlungen von Amtsleitung zu Amtsleitung bei Anrufen über eine analoge Amtsleitung sind nicht zulässig.
Zum Trennen von mit Voicemail verbundenen Anrufen wird ein breiteres Spektrum an Besetztzeichen benutzt, die ggf. signalisieren, dass der Anrufer aufgelegt hat.

 

 

© 2020 AVAYA
- Ausgabe 06.b.–
15:07, 22 July 2020
(system_settings.htm)

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Zuletzt geändert: 24/05/2012