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Verwaltung der SIP-Leitung

Dieses Menü kann nicht über die Seite System aufgerufen werden.

Dieses Menü kann über die Liste Verwaltungsaufgaben geöffnet werden, indem Sie Amtsleitungen | Verwaltung der SIP-Leitung wählen.

Über dieses Menü können Sie der Telefonsystemkonfiguration SIP-Leitungen hinzufügen. Bevor Sie SIP-Leitungen hinzufügen, muss das System über den Abschnitt STUN-Einstellungen für das Netzwerk für den allgemeinen SIP-Betrieb unter Erweiterte Parameter konfiguriert werden.

SIP-Leitungskanallizenzen
Das System kann 3 SIP-Anrufe gleichzeitig ohne Lizenzen unterstützen. Für weitere gleichzeitige Anrufe, bis zu insgesamt 20, müssen der Konfiguration Lizenzen hinzugefügt werden.
VCM-Kanäle
Beachten Sie, dass das System für SIP-Anrufe auch VCM-Kanäle benötigt. Bei einem IP Office Basic Edition - Quick Mode-System werden diese durch Installation von IP500-Kombinationsbasiskarten bereitgestellt. Jede dieser Karten bietet 10 VCM-Kanäle.

partner edition sip trunk

SIP-Leitungskonfiguration

Beschreibender Name
Der Name der Amtsleitung.
Domänenname: Standard = Leer
Jede SIP-Leitungskonfiguration hat einen eindeutigen ITSP-Domänennamen, mit dem SIP-Endpunkte mit IP Office registriert werden können. Dabei handelt es sich um eine Zeichenfolge, die direkt in eine IP-Adresse aufgelöst werden kann oder für die eine DNS-Suche durchgeführt werden muss, um den Domänennamen in die Adresse des Dienstanbieters aufzulösen. Bleibt dieses Feld leer, erfolgt die Registrierung mit der LAN-IP-Adresse.
Authentifizierungsname: Standard = Leer.
Dieser Wert wird vom SIP-ITSP bereitgestellt.
Kennwort: Standard = Leer.
Dieser Wert wird vom SIP-ITSP bereitgestellt.
Anzahl der Kanäle: Standard = 10
Anzahl der Amtsleitungskanäle zwischen 1 und 24.
Transportprotokoll: Standard = Sowohl TCP als auch UDP.
Es werden sowohl TCP- als auch UDP-SIP-Endgeräte unterstützt. Dieses Feld kann verwendet werden, um das IP Office-System wenn nötig auf nur TCP oder nur UDP zu beschränken.
Sendeport: Standard = 5060.
Der für die Unterstützung ausgehender Anrufe zu verwendende Port.
Abhörport: Standard = 5060.
Der für die Unterstützung eingehender Anrufe zu verwendende Port.
Erweiterte Konfiguration
Durch Klicken auf Erweiterte Konfiguration bei ausgewähltem SIP-Leitungstyp in der Liste und eingegebenem Domänennamen wird ein Menü mit zusätzlichen Einstellungen aufgerufen.

 

SIP-Leitungskanalkonfiguration

Kanal
Wird vom System festgelegt. Nur zu Informationszwecken.
Präsentations-ID
Präsentations-IDs können verwendet werden, um jedem Kanal eine Taste zur Leitungspräsentation auf solchen Telefonen zuzuordnen, die Tastenprogrammierung unterstützen. Dann kann diese Taste verwendet werden, um über diesen Kanal anzurufen und Anrufe anzunehmen. Die Leitungspräsentations-ID wird automatisch den Kanälen zugewiesen, bei denen die Richtung auf Beide gestellt ist.
Richtung: Standard = Beide
Legt den zulässigen Betriebsmodus der Leitung fest. Bei Systemen, die im Tastenmodus ausgeführt werden, kann eine Leitung wahlweise auf Beide (eingehende und ausgehende Anrufe) oder auf Eingehend Call-by-Call (nur eingehende Anrufe) gestellt werden. Bei Systemen, die im Modus TK-Anlage betrieben werden, kann eine Leitung wahlweise auf Beide (eingehende und ausgehende Anrufe) oder auf Call-by-Call (eingehende und ausgehende Anrufe) gestellt werden.
Beide
Bei Einstellung auf Beide werden eingehende Anrufe auf Leitungspräsentationstasten präsentiert, die mit der Präsentations-ID des Kanals und dem Übergabeziel des Kanals, sofern festgelegt, übereinstimmen. Bei Systemen, die im Tastenmodus betrieben werden, werden ausgehende Anrufe durch Drücken der entsprechenden Leitungspräsentationstaste oder durch automatische Leitungswahl an den Kanal geroutet. Zusätzlich können bei Systemen, die im Modus TK-Anlage betrieben werden, ausgehende Anrufe zum Kanal geroutet werden, indem die Leitungspräsentation in die ARS-Auswahlliste aufgenommen wird, die Übereinstimmungen mit den gewählten Ziffern enthält.
Eingehend Call-by-Call
Für Systeme, die im Tasten-Modus betrieben werden, gilt: Wenn auf Eingehend Call-by-Call gestellt ist, werden eingehende Anrufe anhand der Call-by-Call-Tabelle geroutet. Die Felder Präsentations-ID, Zielrufnummer der Übergabe und Eindeutiges Leitungsklingen sind ausgegraut, da diese Einstellungen nicht verwendet werden. Der Amtsleitungskanal wird nicht für ausgehende Anrufe verwendet.
Call-by-Call
Bei Systemen, die im Modus TK-Anlage betrieben werden, gilt: Wenn auf Call-by-Call gestellt ist, werden eingehende Anrufe anhand der Call-by-Call-Tabelle geroutet. Die Felder Präsentations-ID, Zielrufnummer der Übergabe und Eindeutiges Leitungsklingen sind ausgegraut, da diese Einstellungen nicht verwendet werden. Im Modus „TK-Anlage“ können Call-by-Call-Einträge für bestimmte ARS-Auswahlnummern (s. u.) verwendet werden, so dass der Amtsleitungskanal auch für ausgehende Anrufe verwendet werden kann.
Anzeigename: Standard = Authentifizierungsname verwenden
In diesem Feld wird der Wert für "Name" bei den ausgehenden SIP-Anrufen über diesen URI festgelegt.
Lokaler URI:
Der Benutzerteil der SIP-URI. Damit wird der Inhalt des FROM-Felds beim Tätigen eines Anrufs festgelegt (Senden einer INVITE).
Anonym:
Die Informationen zum Anrufer werden unterdrückt.
Übergabeziel: Standard = Keine. Systemmodus = Tastensystem
Mit dieser Option wird festgelegt, wo eingehende Anrufe zusätzlich signalisiert werden sollen. Sie werden bereits auf den Nebenstellen signalisiert, die über eine Leitungspräsentationstaste verfügen, die für diese Leitung programmiert wurde. Wenn das Telefonsystem sich im Nachtbetrieb befindet, werden Anrufe den Mitgliedern der Gruppe Nachtbetrieb signalisiert.

Kein
Wenn Kein ausgewählt wurde, werden eingehende Anrufe nur an Benutzernebenstellen mit Leitungspräsentationstasten signalisiert, die der Präsentations-ID der Leitung entsprechen.

Nebenstelle
Leitet eingehende Anrufe an eine bestimmte Nebenstelle.

Phantom-Nebenstelle
IP Office Version 6.1 und höher unterstützt Phantom-Nebenstellen. Eine dieser Nebenstellen kann als Ziel für Anrufe ausgewählt werden.

Sammelanschluss
Eingehende Anrufe können an einen der 6 sequentiellen Sammelanschlüsse geleitet werden.

Anrufgruppe
In Systemen, deren Systemmodus auf PBX-System festgelegt wurde, können eingehende Anrufe an eine der vier kollektiven Anrufgruppen geleitet werden.

Vermittlergruppe
In Systemen, deren Systemmodus auf PBX-System festgelegt wurde, werden eingehende Anrufe an die Vermittlergruppe geleitet.

Voicemail
Eingehende Anrufe werden zum Abrufen von Nachrichten an die System-Voicemail geleitet. Dazu muss der Anrufer die Mailbox-Nummer und den Zugriffscode kennen.
Das Übergabeziel wird nicht für SIP-Leitungen verwendet, wenn als Richtung Eingehend Call-by-Call festgelegt wurde.
Eindeutiger Klingelton: Standard = 1, Softwareversion = 6.1 und höher.
Wählen Sie das Ruftonmuster aus, das als Signal an der Nebenstelle für Anrufe verwendet werden soll. Weitergeleitete Anrufe, die an die Anrufübergabe oder an einen Sammelanschluss gesendet werden, verwenden immer das Ruftonmuster der Leitung. Direkt bei einer Nebenstelle eingehende Anrufe verwenden die Leitungsrufmelodie, es sei denn der Benutzer hat Leitungsklingeln-Override festgelegt. Dies gilt nicht für Anrufe, die an den Benutzer als Mitglied der Vermittlergruppe weitergeleitet werden. Zudem wird diese Funktion nicht für BST-Telefone verwendet.
Registrierung erforderlich
Wenn aktiviert, wird jeder lokaler URI mit eindeutigen Authentifizierungs-Anmeldedaten separat registriert.
Authentifizierungsname
Beim Tätigen eines Anrufs senden einige Dienstanbieter oftmals eine Authentifizierungs-Challenge, um den Anruf vor dem Aufbau der Verbindung zu überprüfen. Für diese Challenge muss die INVITE erneut mit Authentifizierungsdaten eingereicht werden, darunter der Name des Netzwerkkontos (wird vom Dienstanbieter während der Installation mitgeteilt). Der Netzwerk-Kontoname ist der "Auth name". Der Name darf leer bleiben. In diesem Fall wird der Lokaler URI verwendet.
Kennwort: Standard = Leer.
Dieser Wert wird vom SIP-ITSP geliefert.
P-Assert-ID
Wenn dieses Feld konfiguriert wurde, kann der Kanal im SIPConnect Option 1-Modell zum Trennen der öffentlichen und privaten PSTN-Identität verwendet werden (SIPconnect Technical Recommendation Version 10, Abschnitt 12.1.1) Sie können Explizite CLI-Konfigurationen über SIP nur verwenden, wenn für die Identität das Option1-Modell verwendet wird. In diesem Fall haben Anrufe über diesen Kanal immer eine feste P-Assert-ID, das From-Feld kann jedoch verschiedene Werte annehmen.

 

Call-by-Call-Tabelle

Mit diesen Einstellungen werden Anrufe bei SIP-Leitungskanälen abgeglichen, die auf Eingehend Call-by-Call festgelegt wurden. Bei Systemen im Tastensystem-Modus wird der Standardeintrag für alle Anrufe verwendet, bei denen es keine andere Übereinstimmung gibt; dieser Wert wird festgelegt, um diese Anrufe an die Vermittlergruppe zu leiten.

ARS
Diese Einstellung wird nur für Systeme im PBX-System-Modus angezeigt. Bei diesen Systemen kann jeder Call-by-Call-Eintrag einer ARS-Auswahl-Nummer zugewiesen werden. Diese Auswahlnummer kann dann als Ziel für ausgehende Anrufe verwendet werden.
Lokaler URI:
Der Benutzerteil der SIP-URI. Damit wird der Inhalt des FROM-Felds beim Tätigen eines Anrufs festgelegt (Senden einer INVITE).
Anzeigename: Standard = Authentifizierungsname verwenden
In diesem Feld wird der Wert für "Name" bei den ausgehenden SIP-Anrufen über diesen URI festgelegt. Der Wert kann manuell oder durch Auswahl der Optionen Authentifizierungsname verwenden bzw. Interne Daten verwenden eingegeben werden.
Ziel
Eingehende Anrufe mit übereinstimmenden Ziffern sollten hierhin weitergeleitet werden. Das Listenfeld enthält die Nebenstellen und Gruppen des IP Office-Systems.

Nebenstelle
Leitet eingehende Anrufe an eine bestimmte Nebenstelle.

Phantom-Nebenstelle
IP Office Version 6.1 und höher unterstützt Phantom-Nebenstellen. Eine dieser Nebenstellen kann als Ziel für Anrufe ausgewählt werden.

Anrufgruppe
In Systemen, deren Systemmodus auf PBX-System festgelegt wurde, können eingehende Anrufe an eine der vier kollektiven Anrufgruppen geleitet werden.

Vermittlergruppe
In Systemen, deren Systemmodus auf PBX-System festgelegt wurde, werden eingehende Anrufe an die Vermittlergruppe geleitet.

Voicemail
Eingehende Anrufe werden zum Abrufen von Nachrichten an die System-Voicemail geleitet. Dazu muss der Anrufer die Mailbox-Nummer und den Zugriffscode kennen.

76: Modem
Ab Version 6.1 kann die Option 76: Modem ausgewählt werden, um den Anruf an die integrierte Systemfunktion V32 Modem zu leiten. Dies ist für den grundlegenden Zugriff zur Konfiguration durch Systemadministratoren geeignet.

Automatischer Assistent
Ab Version 6.1 können alle konfigurierten automatischen Voicemail-Assistenten als Anrufziel ausgewählt werden.
Registrierung erforderlich
Wenn aktiviert, wird jeder lokaler URI mit eindeutigen Authentifizierungs-Anmeldedaten separat registriert.
Authentifizierungsname
Beim Tätigen eines Anrufs senden einige Dienstanbieter oftmals eine Authentifizierungs-Challenge, um den Anruf vor dem Aufbau der Verbindung zu überprüfen. Für diese Challenge muss die INVITE erneut mit Authentifizierungsdaten eingereicht werden, darunter der Name des Netzwerkkontos (wird vom Dienstanbieter während der Installation mitgeteilt). Der Netzwerk-Kontoname ist der "Auth name". Der Name darf leer bleiben. In diesem Fall wird der Lokaler URI verwendet.
Kennwort: Standard = Leer.
Dieser Wert wird vom SIP-ITSP geliefert.
P-Assert-ID
Wenn dieses Feld konfiguriert wurde, kann der Kanal im SIPConnect Option 1-Modell zum Trennen der öffentlichen und privaten PSTN-Identität verwendet werden (SIPconnect Technical Recommendation Version 10, Abschnitt 12.1.1) Sie können Explizite CLI-Konfigurationen über SIP nur verwenden, wenn für die Identität das Option1-Modell verwendet wird. In diesem Fall haben Anrufe über diesen Kanal immer eine feste P-Assert-ID, das From-Feld kann jedoch verschiedene Werte annehmen.

 

 

© 2020 AVAYA
- Ausgabe 06.b.–
15:07, 22 July 2020
(sip_trunk_administration.htm)

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Zuletzt geändert: 24/05/2012